Ich liebe Kategorisierungen.
GESELLSCHAFT
Noch nie gab es so viel Gesellschaft wie heute. Sie ist zu einem wahren Ungetüm geworden, das sich im letzten Jahrhundert aus verschiedenen Teilgesellschaften zusammengesetzt hat. Diese existieren natürlich immernoch, aber die auf sprachlichen Barrieren beruhenden Membranen dieser nationalen Gesellschaften werden immer durchlässiger, die Digitalisierung erledigt(e) den Rest. Bei diesem Thema ist natürlich Politik der maßgebliche Faktor, mit einer gehörigen Protion Wirtschaft. Dazu etwas Wissenschaft. Und eine Prise Spiritualität.
KUNST
Eine der ältesten Tätigkeiten der Menscheit. War sie vor 40.000 Jahren nur auf Höhlenwänden und in Form von geschnitztem Mammutelfenbein vorzufinden, ist sie in modernen Gesellschaften nahezu allgegenwärtig. Literatur, Musik, Design, Kunstinstallationen – noch nie hat der Mensch so viel kreiert und sich das gegenseitig permanent um die Ohren gehauen. Und es ist kein Ende in Sicht, denn täglich entstehen neue Inspirationen und dadurch unablässig neue Werke. Letzlich lässt sich auch ganz vortrefflich über herausragende und miserable Kunst streiten.
SPRACHE
“Der Mensch wortet die Welt” (Jürgen Trabant). Die richtige (Binnen-)Sprache ist entscheidend für das Verständnis untereinander. Denn wir reden wahrscheinlich die meiste Zeit aneinander vorbei. Wann und wie benutzt man welches Wort, und warum? Worte sind die Grundelemente unserer Wahrnehmungsräume. Erschwerend hinzu kommt die Tatsache, dass es neben der eignenen über 6000 weitere Sprachen auf der Welt gibt. Das mag im ersten Mometn verwirrend sein, ist aber – wie jede Irritation – durchaus auch befruchtend.
MARKETING
Mit diesem Bereich habe ich mich in letzter Zeit intensiver beschäftigt. Marketing stellt in seiner instrumentellen Definition (das heißt die auf Werbung verengte) die einzige echte Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Kunst dar. Aber auch die Gesamtdarstellung und das Auftreten des Unternehmens ist letztlich eine Kunst für sich.